Die Stadt geht an, die Wiese noch nicht aus
Nach sieben wird es auf der Kuppe stiller, nicht dunkler. Die letzten Gruppen sind die, die den Zug nach unten nicht verpassen wollen, und sie gehen schneller als den Berg hinauf.
Die Lichter in der Stadt kommen, während man auf der Wiese noch Gesichter erkennt. Zuerst die Strasse unten in Wabern, dann einzelne Fenster, dann das Band der Aare, das man am Tag als Wasser gesehen hat und jetzt als Lücke zwischen den Lichtern. Der Eiger ist um diese Zeit schon weg, auch wenn der Himmel klar ist.
Lucia bleibt manchmal bis der Riegel am Gatter zu ist. Ein Schloss hat es nicht, sie legt den Riegel nur vor, damit das Gras in der Nacht nicht von einer Gruppe mit Lampen platt gelegen wird. Wer später noch heraufwill, steigt über das Gatter. Die Wiese merkt es am nächsten Morgen an den Halmen, und sie sagt dann nichts, sie richtet sie nicht.
Eine Beleuchtung auf der Kuppe gibt es nicht und soll es nicht geben. Der Weg zurück durch den Wald ist der dunkle Teil, nicht die Wiese. Eine Lampe im Sack ist vernünftiger als das Display, das einem die Augen nimmt.